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Im November durfte ich beim Forum des Bildungswerks der Ostwestfälisch-Lippischen Wirtschaft zur Zukunft der Personalentwicklung sprechen. Unter anderem habe ich 10 Thesen zur Diskussion gestellt:

1. Die Prämisse der Personalarbeit muss ein positives Menschenbild sein

 

2. Die Verantwortung für Lernen und Entwicklung liegt zuerst beim Mitarbeiter selbst. Ohne intrinsische Motivation kein effektives Lernen. Er/sie wird von seiner/ihrer Führungskraft bzw. von Personalentwicklern beraten. Die Vision der zentralen Personalentwicklung muss die eigene Abschaffung sein.

 

3. Im Performance Management müssen Lernen und Feedback im Zentrum stehen – und nicht Beurteilungen

 

4. Lernen und Entwicklung sind kein Vorrecht für „High Potentials“, sondern gehören zu den Bedürfnissen aller Mitarbeiter

 

5. Personalarbeit darf nicht nur den Einzelnen und die Optimierung seiner Leistungsfähigkeit zum Gegenstand haben, sondern muss stärker auf Team-Performance fokussieren

 

6. Zentrale Lerninhalte müssen zusammen mit den „internen Kunden“ entstehen

 

7. Personalentwicklung muss stärker auch die Förderung einer Kultur des Lernens und Vernetzens in den Fokus nehmen

 

8. Auch Lernende können Lehrende sein, deshalb sind Mitarbeiternetzwerke sinnvoll

 

9. Lernen und Arbeiten gehören zusammen und lassen sich nicht trennen; informelles Lernen spielt eine große Rolle

 

10. Reflexions-, Lern- sowie die Fähigkeit zur Zusammenarbeit sind die Basis jeglicher Entwicklung

2 Kommentare

Hallo Herr Weilbacher,
die Thesen eignen sich wunderbar auch als Grundlage für die Formulierung eines Leitbilds , eines normativen Rahmens für die betriebliche Bildungsarbeit. Ich werde das mit meinen Kolleginnen des Team Kompetenzentwicklung diskutieren.
Viele Grüße
Berndt Otte

Hallo Herr Otte,

sehr gerne.

Viele Grüße

Jan Weilbacher

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