Mobilisierungsstrategien

Wie gewinnen wir Führungskräfte und Mitarbeiter für einen anstehenden Veränderungsprozess? Wie werden Betroffene zu Beteiligten?

In Change-Projekten steht immer wieder die Frage auf der Agenda, wie die Organisation sich für die anstehende Veränderung motivieren und mobilisieren kann. Neben begeisternden Ansprachen durch Top-Führungskräfte wird vermehrt die Partizipation des mittleren Managements und der Mitarbeiter als Mobilisierungsstrategie diskutiert. Während die eine Managementweisheit rät, „Betroffene zu Beteiligten zu machen“, empfiehlt eine andere „Nicht die Frösche zu fragen, wenn die Tümpel trocken gelegt werden sollen“. Die Beteiligung ist somit ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite erhöht sie signifikant das Commitment und mobilisiert gleichermaßen für das Veränderungsziel. Auf der anderen Seite ist sie sehr zeitintensiv und es droht die Gefahr, den Zielzustand zu zerreden.

Wir begleiten unsere Kunden bei der Formulierung und Implementierung einer für Ihr Vorhaben passenden Mobilisierungsstrategie. Der Grad und die Form der Beteiligung hängt von der Veränderungsgeschichte, dem Reifegrad der Organisation, der Change Story sowie dem persönlichen Nutzen der Beteiligten in der Veränderung ab.

Mobilisierungsstrategien

Dabei arbeiten wir mit Elementen der agilen Strategieentwicklung und bringen unsere Erfahrungen bei der Konzeption und Umsetzung von Großgruppenveranstaltungen ein. Wir nutzen in unserer Beratungsarbeit zudem IT-gestützte Beteiligungsinstrumente und Online-Plattformen, die aus der politischen Willensbildung entlehnt sind und gemeinsam mit der Organisation Liquid Democracy e.V. entwickelt und auf den individuellen Veränderungskontext angepasst werden. Der Einsatz dieser Instrumente schafft leicht zugängliche, umfassende und zeitgemäße Partizipationsmöglichkeiten für die Betroffenen von Veränderungsprozessen.

Wir differenzieren uns dabei von anderen Beratern insbesondere durch folgende Aspekte:

  • Beratung und Auswahl der Mobilisierungsstrategie auf Basis wissenschaftlicher Befunde mit empirischer Evidenz.
  • Hohe Sensibilität aller Beteiligten für die möglichen Konsequenzen, die aus der Strategiewahl resultieren.
  • Integration von maßgeschneiderten Möglichkeiten zur Partizipation der Beteiligten durch neue digitale Interaktionsformate.
  • Nicht nur Beratung hinsichtlich der Strategie, sondern auch pragmatische Entwicklung der Interventionsformate auf Basis der Entscheidung.