Wie kann die Steuerungsfähigkeit einer HR-Funktion verbessert werden?

Für einen mittelständischen „hidden champion“ im Anlagenbau entwerfen und implementieren die Berater von HRpepper ein Vorgehensmodell für das Portfolio Management von HR-Dienstleistungen.

Die Herausforderung
Der Klient implementiert im Rahmen eines konzernweiten Restrukturierungsprojekts ein internationales HR-Service Center. Im Zuge dessen soll eine Bestandsaufnahme Effizienzpotentiale in der HR-Leistungserbringung aufdecken und heben, um benötigte Kapazität für neue HR-Leistungsangebote bereitzustellen.
Zu beantwortende Kernfragen sind, welche Leistungen an welchen Standorten heute und in Zukunft erbracht werden sollen, wie eine verursachungsgerechte Kostentransparenz geschaffen werden kann und wie die neuen HR-Produkte auszugestalten sind, um dringende Kundenbedürfnisse optimal zu adressieren. Das übergeordnete Ziel ist es, eine optimale Steuerungsfähigkeit über alle Standorte hinweg bei gleichzeitig minimalen Overhead-Strukturen zu gewährleisten.

Das Vorgehen
Das Vorgehensmodell setzt auf schnelle Ergebnisse und den aktiven Einbezug der HR-Kunden. HRpepper entwickelt zunächst eine Grundstruktur für eine zielführende Beschreibung, Steuerung und Weiterentwicklung des HR-Leistungsportfolios.
Für ein spezifisches Portfoliosegment wird zusammen mit den Kunden der HR-Funktion eine Landkarte aller HR-Leistungen gezeichnet, um die Abhängigkeiten der Produkte untereinander abzubilden und besondere Kundenbedarfe zu erheben. Die so identifizierten HR-Produkte werden im Hinblick auf zentrale Gütekriterien und ihre Kapazitätsbindung analysiert. Besonderes Augenmerk liegt auf den HR-Produkten, die überproportional starke Kapazitätstreiber darstellen und sich deswegen für eine intensivere Betrachtung anbieten. Diese HR-Produkte werden nach den Prinzipien des Service Designs beschrieben und ausgestaltet. Gleichzeitig werden die Erstellungsprozesse für diese HR-Produkte untersucht und optimiert.

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Die Ergebnisse
In wenigen Workshops entsteht ein katalogisiertes HR-Portfolio, in dem sich kundenseitige Bedürfnisse einerseits und HR-seitige Effektivitäts- und Effizienzprinzipien andererseits widerspiegeln. Die Steuerungsfähigkeit der HR-Funktion verbessert sich und Fragen des Make-or-buy oder an welchen Standorten einzelne Produkte gefertigt werden sollen, lassen sich fundiert beantworten. Das Vorgehen wird sukzessive auf alle HR-Produktbereiche ausgedehnt.