Das Thema

Das Thema des Abends und die Gründung von HRpepper sind eng miteinander verknüpft. Nach einer langjährigen Karriere als angestellte Consultants stellten sich Philipp Hölzle und Matthias Meifert zum Jahresende 2011 die Frage, warum so (weiter) arbeiten? Als Antwort darauf haben sie einen neuen, innovativen dennoch erfahrenen Player im Consultingmarkt gegründet. Er verbindet akademische Fundierung mit pragmatischer Übersetzung. Der Anspruch lautet nicht unbedingt alles anders zumachen, aber vieles besser.

Wie selten zuvor, ist das Thema Sinn (in) der Arbeit Gegenstand einer kontroversen Debatte. Es beschäftigt nicht nur Manager in ihrer Midlife Crises. Auf der einen Seite wird betont, dass nur Mitarbeiter, die sich mit dem Arbeitgeber vollständig identifizieren können, beste Leistungen erbringen. Dabei wird den Aspekten von geteilten (Unternehmens-) Werten und einer sinnstiftenden Tätigkeit eine zentrale Bedeutung beigemessen. Auf der anderen Seite verlieren viele Mitarbeiter in diesen Zeiten ihren Glauben an den Arbeitgeber. Sie sorgen sich mehr um die Zukunft und den Arbeitsplatz im allgemeinen, als besondere Ansprüche an ihre Organisation zu stellen. Für sie ist Ihr Arbeitgeber nur noch Mittel zum Zweck.
Kritische Geister rufen laut „halt“ und verweisen darauf, dass unsere Haltung zur Arbeit die Wurzel des Problems ist. Arbeit sei ein Fetisch, ein Mantra, die geheime Religion des modernen Menschen. Nur wer unter Burn Out klagt, hätte sich auch richtig angestrengt.
Wir wollen angesichts dieser Entwicklung mit Ihnen erörtern:

Macht Sinn in der Arbeit Sinn?

Was kann das Warum vermitteln?

Wie kann das gelingen, wie nicht?

Was heißt das alles für die Praxis?

Freuen Sie sich auf unkonventionelle Perspektiven. Es diskutieren ein Olympiasieger, ein Vorstandsvorsitzender einer sozialen Einrichtung, ein Filmemacher und ein Unternehmensberater miteinander.

Portraits